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Beim Stöbern wünsche ich Ihnen viel Freude und so manche Entdeckung. Vielleicht schauen Sie einfach öfter mal vorbei, da es immer wieder Neues über mich zu lesen gibt.


Ohne Worte möchte ich nicht sein
Ohne Worte möchte ich nicht sein,
sie zu denken, schreiben, lesen,
ist von je her mein „Ding“ gewesen,
nein, ohne sie möchte ich nicht sein.
Wortlos träume ich mir meine Welt
nicht, weil es mir nicht gefällt,
Buchstabe für Buchstabe, Zeile für Zeile,
bis alle Gedanken geordnet sind.
Nein, ohne Worte möchte ich nicht sein.


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Auch bei Büchern gilt: setze auf altbekanntes

Nekos Geschichtenkörbchen

Es ist mir mal wieder aufgefallen, dass sich die Grundzüge der Geschichten gerne, fast bis zum Erbrechen, wiederholen. Ein Blick in jeden EBook Shop oder dergleichen und es fällt einem wie Schuppen von den Augen: Dieselbe Storyline, in X verschiedenen Ausführungen. Natürlich kommt es auch immer wieder darauf an, was gerade modern ist.

Zu Zeiten von Twilight gabs überall dieselbe Story nur anders verpackt. Fifty Shades of Grey -> überall pseudo BDSM Bücher. Wobei angeblich einige sich wesentlich mehr mit der Thematik auseinandergesetzt haben und auch wirklich den Titel BDSM Buch verdient haben. Ich fühle mich da irgendwie wie in der Modebranche: Neues gibt’s nicht, alles war schonmal.

Natürlich ist es schon etwas schwierig, etwas Neues zu Erfinden wenn man Werke von über 2000 Jahren zu berücksichtigen hat. Wir bewegen uns ja immerhin immer noch in denselben Genres, die schon die Geschichten um die alten Götter gezeichnet haben. Die ältesten…

Ursprünglichen Post anzeigen 469 weitere Wörter

„Was bleibt ist Erinnerung“ Buch

Publikation 6
Warum habe ich dieses Buch geschrieben? Und warum ist es erst jetzt veröffentlicht? Weshalb diese ungewöhnliche Herangehensweise? Und warum habe ich mich gerade der Metaphern und der „inneren-Dialog-Form“ bedient? Warum, warum, warum…
Alles Fragen – und noch viel mehr – die ich mir selbst schon seit der ersten Zeile stelle. Aber vielleicht komme ich auf diese Weise zu Antworten.
Warum ein Buch wie dieses?
Dazu muss man wissen, dass ich „wie die Jungfrau zum Kind“ mit dem Begriff Transsexualität konfrontiert wurde … ich kaum die Zusammenhänge verstand und erst mit der Zeit herausfand, was das überhaupt ist … es damals kaum verwertbare Literatur gab, die mir erklären konnte, was „transsexuell“ bedeutet … es gut 25 Jahre her ist, dass ich einen Menschen näher kennenlernen durfte, der mir rundheraus „gestand“: ich bin transsexuell … ich verstehen wollte, was das „Label“ transsexuell“ für Nicole bedeutete … ich nachvollziehen wollte, was „Rainer“ wissen ließ, „Nicole“ zu sein.
Warum jetzt?
Diese Frage ist recht komplex. Ich hatte ein paar Versuche gestartet, einen Verlag oder eine Agentur zu finden, die mein Buch herausbringen würden. Es wurde teilweise nicht verstanden, es passte nicht ins Verlagsprogramm, es sei ein zu spezielles Thema (wenig kommerziell). So blieb es in der Schublade. Es hatte sich keine weitere Möglichkeit geboten. Und nicht zuletzt war für mich gut 18 Jahre lang dieses Buch kein Thema mehr.
Meine Ambitionen hatten Jahrelang ein „vergessenes Dasein“ gelebt. Mir waren andere Dinge wichtig. Doch seit ich wieder schreibe, manches sogar erfolgreich an Leser weitergegeben habe, drängt es mich, dieses Buch „aus der Schublade zu holen“. Die Zeit scheint mir reif.
Weshalb diese ungewöhnliche Herangehensweise?
Ich hatte für mich damals keine andere Möglichkeit gesehen. Würde ich heute ein Buch darüber schreiben wollen, wäre es gut möglich, dass es anders zu lesen sein würde. Doch im Wesentlichen ist das Skript ein schriftliches „Protokoll“ meiner Auseinandersetzung mit Nicole. Und SO habe ich sie verstanden. Zudem muss jedem Leser klar sein: es ist eine Biografie, ein „Einzel-Schicksal“…
Ich sah für mich keine andere Möglichkeit. Außerdem konnte ich so die Diskrepanz besser sichtbar machen. Zudem habe ich Nicole dadurch ernstnehmen können. Ich konnte die Trennung zwischen Innen und Außen aufheben. Und „beide Seiten“ miteinander reden lassen. Denn nichts anderes war und ist es für mich: ein innerer Dialog, der im Laufe der Entwicklung dieses Gespräches zu Erkenntnissen kommt. Da es sich bei „Was bleibt ist nur Erinnerung“ um eine Lebensgeschichte handelt, die so kein zweites Mal aufkommen kann, weil es nur um „Rainer-Nicole“ geht, kann es sein, dass man sich nur in Teilen darin wiederfindet oder eben auch nicht.
Mein Leitbild
Ich verstehe Transsexualismus als eine Suche nach Identität. Auch wenn viele Betroffene mir widersprechen mögen. Am Ende dieses Weges steht eine Entscheidung: denn auf die Frage „wer bin ich?“ gibt es eine Antwort. Ich bin Ich. Diese Suche betrifft jeden Menschen. Es ist sein ureigenes Ziel. Jeder Mensch begibt sich auf diese Reise zu sich selbst. Und findet schließlich seine Bestimmung, in der eigenen Haut.

Gibt es ein Zweites Weimar ?

Ich denke nach … über diese Worte.

Lothar Birkner

Im Deutschen Bundestag sind gegenwärtig 6 Fraktionen und 7 Parteien vertreten. Nach der Reichstagswahl 1932 waren es 14 Parteien. Ich erinnere mich gut an Zeiten aus den Anfängen der Bundesrepublik, als es 3 Fraktionen im Deutschen Bundestags gab. Bewegen wir ins in Richtung Weimar?
Ich glaube nicht. Meiner Meinung nach ist die Veränderung der Parteienlandschaft eher ein Ausdruck der Tatsache, dass unsere Gesellschaft pluralistischer geworden ist. In den 1950er Jahren war die SPD die Arbeiter Partei, die FDP die Partei der Besserverdienenden und die Unionsparteien definierten sich als erste große Volkspartei. Später gab es die SPD als linke und die CDU/CSU als rechte Volkspartei und dazwischen als Zünglein an der Waage die FDP.
Seit den 1980er Jahre trat eine Entwicklung auf, dass sich immer mehr Wähler von diesen drei Parteien nicht vertreten fühlten. Eine nachhaltigen und weitsichtige Umweltpolitik wurde und wird von den meisten Parteien stark vernachlässigt, so entwickelten sich…

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Wie geht man am besten mit Volksverhetzern um ?

Lothar Birkner

Kein Zweifel die Personen im Bild oben sind Volksverhetzer! Ich halte Strafanzeigen gegen sie für gerechtfertigt und nachvollziehbar.
Trotzdem warne ich davor, sich auf die gezielten Provokationen einzulassen und sich von ihrer Strategie auf ein Feld juristischer Auseinandersetzungen locken zu lassen. Die Auseinandersetzung mit Rassisten und Volksverhetzern muss vor allem politisch und inhaltlich geschehen. Sonst geben wir ihnen die Gelegenheit sich darzustellen als die vermeintlichen Opfer eines Systems, das angeblich die politische Diskussion unterdrücken will.
Rassismus muss klar benannt und als gefährliche Ideologie entlarvt werden. Das muss immer wieder inhaltlich geschehen und der hetzerischen Lügen-Propaganda sollten wir immer wieder Fakten entgegen setzen.
Gleichzeitig dürfen wir aber auch nicht zulassen, dass diese Volksverhetzer die Schwerpunkte der politischen Diskussion bestimmen. Das ist nämlich Ziel ihrer Provokations-Strategie. Dies Welt und unsere Gesellschaft haben wahrhaft andere Probleme als die Rassisten uns vorgaukeln wollen. Die Probleme sind Klimawandel, eine immer größer werdende soziale Ungleichheit in…

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Ein winzig kleiner Tannenbaum

Ein winzig kleiner Tannenbaum stand weinend in der Ecke.
Er zitterte im scharfen kalten Wind und wünschte sich nicht viel mehr als einen warmen Platz nicht weit vom Ofen. Seine Eltern hatten ihm erzählt, dass er sicher eines Tages einmal, schön geschmückt, in leuchtende Kinderaugen und auf selige Eltern herabblicken kann.
Doch immer wieder nahm eine behandschuhte Hand einen Baum neben ihm. Bin ich nicht wert, mitgenommen zu werden? Bin ich gar hässlich oder zu klein? Zu groß war er sicher nicht, reichte er den Männern doch grad bis zum Bauch.
Eine Antwort blieb aus.
Da erklang ein feines Glöckchen grad neben ihm. Er wand sich um, soweit es ging, schließlich kann ein Tannenbaum das nur bedingt. Ein kleines Mädchen, gekleidet in dicke Daunenjacke mit Handschuhen und einer wollenen Mütze gekleidet, die ein goldenes Glöckchen zierte, tanzte fröhlich um den Baum herum. Der Tannenbaum blickte geradewegs ein Lächeln versuchend in leuchtendblaue Augen. Ihm wurde warm in seinem dichten Nadelkleid.
„Papa, Mama, den will ich haben!“, rief das Mädchen mit heller Stimme. Dabei strich es mit den Händen zärtlich über die dunkelgrünen Zweige der Tanne.
„Ach, Kind! Wir haben uns schon für diese große Tanne entschieden. Die passt grad in unser Haus und sogar der Stern passt noch oben auf die Spitze. Schau nur wie schön sie ist.“ Die Eltern sahen stolz an ihrem Baum hinauf.
„Ach, ich finde den kleinen Baum viel schöner, er lächelt so lieb.“
„Was redest du, Kind? Bäume lächeln doch nicht! Dummerchen. Komm, wir müssen bezahlen und dann geht es heim, den Baum schmücken. Außerdem hat dein kleiner Baum Wurzeln, das wollen wir nicht.“
„Weihnachten kann kommen!“, rief die Frau Mama. Und der Vater griff fest das Fäustchen seiner Tochter.
Das Mädchen sah traurig auf den kleinen Baum und schwieg. Es spürte, dass jedes Wort zu viel war. Ich hätte dich viel lieber genommen, flüsterte es, du wärest grad richtig.
Da antwortete das Bäumchen mit tränenerstickter Stimme: „Danke, Kind. Du bist der erste, der mich wahrgenommen hat. Geh und weine nicht um mich.“
Im nächsten Augenblick legte sich ein Schatten auf den Baum. Hände zupften zärtlich an seine Zweigen, steckten Schmuck an leichten Bändchen dran und schließlich bekam er noch eine Kette und Lametta übergeworfen. Dann wurde er angehoben und mitsamt seinem Kübelfuß auf die Mauer gehievt.
Im nächsten Augenblick leuchtete er weithin in die beginnende Nacht. Er blickte, stolz und den Tränen der Rührung nahe, dem Auto hinterher, in dem das kleine Mädchen saß und ihm zum Abschied winkte.

Frohe Weihnachten.