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Herzlich Willkommen

img003Schön, dass Sie auf meiner Homepage angekommen sind.

Beim Stöbern wünsche ich Ihnen viel Freude und so manche Entdeckung. Vielleicht schauen Sie einfach öfter mal vorbei, da es immer wieder Neues über mich zu lesen gibt.


Ohne Worte möchte ich nicht sein
Ohne Worte möchte ich nicht sein,
sie zu denken, schreiben, lesen,
ist von je her mein „Ding“ gewesen,
nein, ohne sie möchte ich nicht sein.
Wortlos träume ich mir meine Welt
nicht, weil es mir nicht gefällt,
Buchstabe für Buchstabe, Zeile für Zeile,
bis alle Gedanken geordnet sind.
Nein, ohne Worte möchte ich nicht sein.


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Muss man Sie kennen? Minidrama aus dem Autorinnenleben

Ich hätte ihn zahlen lassen, nachher.

g:textet

Mann in Café (MiC) am Nebentisch: Und was machen Sie so?
Ich: Schreiben. Ich bin Autorin.
MiC: Muss man Sie kennen?
Ich: Müssen nicht, aber vielleicht wollen oder sollen.
MiC: Ganz schön eingebildet.
Ich: Nur selbstbewusst.
MiC: Und ganz schön rechthaberisch.
Ich: Ihr Charme ist zwar beeindruckend, aber ich glaube, das wird nichts mit uns.
MiC (tippt in sein Handy): Wie heißen Sie?
Ich: Warum? Wollen Sie ein Buch von mir kaufen?
MiC: Ich lese keine Frauenliteratur.
Ich: Und ich schreibe keine.
MiC: Kinderbücher?
Ich: Ich schreibe Politthriller.
MiC (ungläubig auflachend): Ja, sicher!
Ich greife in meine Tasche, ziehe meine Pistole und schieße ihm in die Stirn. (Phantasie)
Ich winke dem Kellner: Zahlen bitte! (Leider wahr)

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Rezensionen – die beste Werbung …

Es soll ja Bücher geben, die gekauft und auch gelesen werden. Manchmal, weil man den Autor oder die Autorin kennt oder eben kennenlernen will. Manchmal weil das Cover gereizt hat, der Titel oder auch die kurze Beschreibung auf dem Buchrücken. Und manchmal auch, obwohl das Cover nicht dem eigenen Geschmack entspricht, aber der Inhalt Lesegenuss verspricht. Manchmal, weil es einem empfohlen wird – zum Beispiel durch einen Rezensenten, der sich die Mühe gemacht hat, seine Eindrücke in Worte zu fassen, was quasi ungefragte Werbung für den Buch beziehungsweise dessen Verfasser ist.

Dem Autoren ist es letztlich egal. Was am Ende dabei rauskommt, ist es aber nicht.

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Liebe Textflash: Warum ich meine alten Romane lasse, wie sie sind

Wer will schon „perfekt“?

Textflash - Mikaela Sandbergs unmögliche Autorenseite

Ja, ich weiß, ich könnte perfektionistischerweise mit den neuen Schreiberkenntnissen die alten Ballett-Romane überarbeiten und sie neu auflegen. Sicher würde der eine oder andere Schreibfehler dabei getilgt. Aber das wäre so, als würde ich mir meine alten Schulhefte vornehmen, um sie noch mal fein säuberlich abzuschreiben. Bloß wofür?

Außerdem eignen sich die „alten“ Romane wunderbar, einen ggf. vorhandenen „Starstatus“ zu relativieren (den ich sowieso mal zur Diskussion stellen möchte, denn wozu brauchen wir den literarischen Starkult mit den Bestsellerlisten eigentlich – die Qualität der Bücher lässt sich daran ja nicht ablesen?!). Ich stehe zu meinen sprachlichen Schlenkern und Missgriffen, weil ich mir das als Mensch leisten kann und will. Und es ist weder masochistisch noch sonstwie selbstkasteiend, darauf Wert zu legen, auf solche „Fehler“ von Lesern angesprochen zu werden. Weil ich es immer noch schätze, auf diesem Weg die Leute kennenzulernen, die meine Bücher lesen. Und dann lese ich ihre…

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Paukenschlag und Donnerhall

Der erste Monat des neuen Jahres lässt die Erinnerungen an 2016 verblassen.

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„Cabo da Roca – Fels der Entscheidung“ ist Geschichte  wie „Der falsche Rinderhirte in der wilden Puszta“.  Während am „Cabo“ tiefgreifende  Änderungen zwischenmenschlicher Art unter portugiesischer Sonne wachsen und das Leben der Hauptfigur über den Haufen werfen, ist der „falsche Rinderhirte“ ein kleiner Einblick in „meinen“ Karpaten-Bogen. Historische Begegnungen, und „irdische Aussichten“ ändern den Blick des Lesers, je nach Himmelsrichtung. – sechs mehr oder weniger lange Geschichten, mit Höhen, Tiefen und paradiesischer Breite.

„Oma Marthas Märchenbuch“ versammelt das „überlebende Erbe“ an 100 Jahre Martha Petry, deren Geburtstag sich 2017 zum 100. Mal jährt.

„Der Bläuling und die Wasserjungfer“ vereint eine gute Handvoll tierisch-menschlicher Geschichten zu Vorlesen und Selberlesen.

Beiden Büchern ist gemein, dass Helga Sadowski alle Zeichnungen verantwortet. Sie geben meinen Geschichten ein Gesicht und einen würdigen Rahmen.

Das war es für 2016!

Ein Ausblick auf das gerade angelaufene Jahr wird wohl gestattet sein, oder?

Es wird weitergehen:

  • Die Maus im Schlafanzug – eine Sammlung homoerotischer Geschichten
  • Drabbles und andere Kleinode
  • Was bleibt ist nur Erinnerung – eine transsexuelle Biografie
  • ein Bühnenstück „Das Klassentreffen“

Mal sehen, was als Erstes kommt.

maus-im-schlafanzug

 

 

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Ausblick, Pläne und Ideen

Vorsätze habe ich keine, nur Pläne: Begonnene Projekte aus 2016 zu Ende bringen … Da kommt eine bunte Mischung auf uns zu. 2017 wartet mit Neuerungen auf.

Rückblickend betrachtet war 2016 mein erfolgreichstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen.

Vier Buchprojekte beendet, eine Handvoll für 2017 vorbereitet. Dazu kommen noch die „literarischen“ Kleinigkeiten, die sich angesammelt haben. Vielleicht bekommen sie ja Nachwuchs.

  • maus-im-schlafanzug
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An der Schwelle eines neuen Jahres

Wahre Worte. Danke, Lothar. Liebe Grüße und einen guten Rutsch. Es kann nur besser werden, so oder so. Katharina

lotharbirkner

Ich gebe zu, an der Schwelle des neuen Jahres 2017 kann einem schon Angst und Bange werden. An der Spitze der mächtigsten Nation der Welt in wenigen Tagen Donald Trump, ein Mann, der Klimawandel für eine Falschmeldung hält und mit dem Gedanken eines neuen atomaren Wettrüstens spielt. In Moskau Putin, ein Politiker, dem jedes Mittel Recht ist, Russland wieder zur alten Größe zu führen. Dazu gehören menschenverachtende Interventionen in Syrien ebenso wie Cyber-Angriffe mit dem Ziel westliche Demokratien zu destabilisieren. In Syrien dominieren zur Zeit Russland, Iran und die Türkei. Neue humanitäre Katastrophen sind somit vorprogrammiert.
Terroristische Islamisten, die nachdem sie an Boden in ihrem Stammgebiet verlieren, immer mehr Europa zur Zielscheiben auswählen. Gleichzeitig stellen wir fest, dass politisch zu verantwortendes Behördenversagen ihnen ebenso in die Hände spielt, wie die Tatsache, dass es nicht gelungen ist Teile der eingewanderten Bevölkerung in Europa gut zu integrieren. Und rechtsgerichtete Idioten, die eine…

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Silvester-Punsch

Für dieses Mal hatten sie sich schon zum Frühschoppen getroffen, um das alte Jahr Revue passieren zu lassen und einen Ausblick auf das neue zu wagen.

Der Winter war etwas verschnupft, es war ihm nicht gelungen, dem Hochfest zu Christi Geburt ausreichend Schnee zur Verfügung zu stellen. „Wie man es macht, ist es verkehrt. Der Eine will Schnee bis an die Knie, der andere mag gerne darauf verzichten, weil ihm der Kaffee auf dem Balkon sonst vor dem letzten Schluck den Hals verkühlt!“

„Ach nee, Winter, bist du etwa schlecht drauf?“ Der Herbst lehnte sich in seinem Stuhl weit nach hinten, dass er fast überkippte. Doch der Sommer hielt schützend seine Hand an die Lehne. „Pass doch auf! Sonst brichst du dir noch das Genick! Und dann brauchst du nächstens gar nicht mehr …“

„Ja, ja, du musst dich grad wichtigtun!“ Insgeheim war der Herbst aber froh, dass der Sommer so fürsorglich war.

„Das Jahr hatte es in sich“, meinte der Frühling. Er wollte schnell die Konferenz zu Ende bringen, damit er sich noch ein Weilchen ausruhen konnte. „Viel ist passiert, kaum Verschnaufpausen.“

„Das ist wahr, mein junger Freund.“ Jovial legte der Winter seine Hand auf dessen Schulter. „Wir machen ja schon. Also, wer will wie, was, wann und wo?“

Der Sommer nahm einen guten Schluck vom Punsch. „Nun, für mich könnte es ruhig lang dauern, gerne ab Ostern bis in den September, ich bin fit. Schließlich habe ich dieses Jahr gezeigt, was ich draufhabe.“

„Das ist ja nicht schlecht, hat aber auch Nachteile. Bist du zu nass, maulen sie, bist du zu trocken, meckern sie auch. Zudem ist es für Vieles nicht gut, dauerst du zu lange. Das gibt schlechtes Karma.“ Der Frühling schnäuzte sich. „Eigentlich reichen drei Monate für jeden, wie es Brauch ist.“

„Nee, nee!“ Der Winter schlug mit der Faust auf den Tisch. „Es muss ein Ausgleich her! Der Sommer war vielerorts viel zu warm und definitiv zu trocken. Hast du mal in die Flüsse gesehen? Da ist nix zu holen.“

„Das mag ja sein, Winter, aber zu viel Schnee hilft dem Pegel auch nicht.“ Der Herbst legte beschwichtigend seine Hand auf den Arm des Winters. „Es würde doch reichen, wenn Du dem Januar eine gute Grundlage gibst. Das entschädigt für grüne Weihnachten. Ganz sicher!“

„Ja, und im Februar lässt du den Schnee vergehen, damit ich im März die Sonne nicht so viel arbeiten muss.“ Der Frühling lächelte. „Dann können die Ostereier im April definitiv im Gras deponiert werden.“

„Ja, das ist nicht schlecht“, meinte der Sommer. „Dann ist im Juni mein großer Auftritt!“

„Juni, Juli, August“, zählte der Herbst an seinen Fingern ab. „Das ist mir recht. September endet auf „er“, da komme ich recht.“

Der Winter sah seine Freunde mit Genugtuung an. „Dann ist es beschlossene Sache. Ich mach dann ab Dezember Halligalli, Schnee zum nächsten Christfest garantiert. Das ist gut fürs Gemüt.“

Silvester, so heißt der Wirt der Jahresschänke, lauschte an der Tür, die einen Spalt offenstand. Das machte er immer, damit er mitbekam, was abgesprochen wurde. Dann räusperte er sich und betrat den Gastraum, gerade, als der Frühling sein Glas erhob. Ihm schmeckte der Punsch sichtlich. Seine Bäckchen glühten schon. „Besiegeln wir den Plan mit einem weiteren Glas Punsch und lasst uns zum gemütlichen Teil der Konferenz übergehen.“

„Abgemacht. Wer hat noch nicht, wer will noch mal?“ Der Herbst nahm den Schöpfer zur Hand und füllte alle Gläser bis zum Rand.

Wenn sie so weitermachen, dachte Silvester bei sich, dann hat es sich diesmal wirklich gerechnet. Er rieb sich die Hände, nahm einen weiteren Topf heißen Punsch vom Herd, aber nicht ohne vorher für sich ein Gläschen abzuzweigen. Mir soll es recht sein! Je länger sie debattieren, desto eher kann ich sagen: Das Jahr hat sich mal wieder gelohnt. Auf ein Neues. Prost.

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Ausblick

Das Jahr geht und lässt ein paar Tränen zurück. Freude, Trauer, Leid, Zorn und Resignation schwimmen darin mit. Ich wünsche mir, dass in 365 Tagen eine andere Bilanz zu ziehen ist.
Das Trennende sollte überwunden, der Feind (in Einem selbst und in dem „Anderen“) zum Freund genommen werden.
Die Krisen – menschengemacht und naturgegeben – sollten sich mit den freudigen Ereignissen zusammentun. Dann überwinden sie sich selbst.
Die Hoffnung soll uns tragen und das Mitgefühl begleiten.
Wir (als Mensch) haben es in der Hand, weil wir die Steuermänner (der Welt) sein wollen. Ob unsere Ziele erreicht werden (sollen, können, dürfen, müssen), liegt allein darin, welcher Art sie sind.
Hass und Gewalt sind keine Antwort – sie sind das Dynamit, das wie ein Bumerang zu uns zurückkehrt.
„Gehet hin in Frieden.“ Ein Segensspruch, der mir als wenig „kirchgängerisch“ dennoch gefällt – besonders in den jetzigen Zeiten, in denen die Marschrichtung eine andere zu sein scheint.
Ich gebe die Hoffnung nicht auf … dann könnte mir nämlich das kommende Jahr gestohlen bleiben.

http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/terror-putschversuch-aleppo-2016-%E2%80%93-das-jahr-der-finsternis/ar-BBxJ8a1?li=AAaxdRI&ocid=spartanntp