Bemerkenswert
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Herzlich Willkommen

img003Schön, dass Sie auf meiner Homepage angekommen sind.

Beim Stöbern wünsche ich Ihnen viel Freude und so manche Entdeckung. Vielleicht schauen Sie einfach öfter mal vorbei, da es immer wieder Neues über mich zu lesen gibt.


Ohne Worte möchte ich nicht sein
Ohne Worte möchte ich nicht sein,
sie zu denken, schreiben, lesen,
ist von je her mein „Ding“ gewesen,
nein, ohne sie möchte ich nicht sein.
Wortlos träume ich mir meine Welt
nicht, weil es mir nicht gefällt,
Buchstabe für Buchstabe, Zeile für Zeile,
bis alle Gedanken geordnet sind.
Nein, ohne Worte möchte ich nicht sein.


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Wir sind doch alle Autoren – aber brauner Müll bleibt eben braun

Da bleibt mir die Spucke weg.

Kutscherblog

Streit in einer Facebook-Gruppe, in der sich Autor*innen und Verlage treffen können, sollen, dürfen … , um sich zu vernetzen und evtl. „ins Geschäft“ zu kommen.

Die Nerven scheinen blank zu liegen, warum eigentlich?

Ein Buch wird von einer Autorin vorgestellt, in dem sie meint, die Ereignisse der „Silvesternacht in Köln“ zu einem Krimi verarbeiten zu müssen. Es bleibt selbstverständlich jeder Autorin und jedem Autor unbenommen, sich irgendein Ereignis, das ihn interessiert, das er oder sie für wichtig befindet, als Grundlage und Stoff für sein Werk zu nehmen.

Erkennt man jedoch schon beim ersten Blick ins Buch, beim ersten Lesen der Leseprobe bei einem großen online-Händler, wo dieses Buch – ohne Verlag, aber auf der Suche – bisher veröffentlich wurde, dass es sich um die übliche Hetze gegen Nordafrikaner handelt, dass mit Klischees und Verallgemeinerungen gearbeitet wird, um ins Horn der AfD-Anhänger*innen oder noch schlimmer zu blasen, dann muss das…

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Die vier Kerzen der Weihnacht

Da standen sie, fest eingepackt,
vier Kerzen, rot und doch noch nackt,
neben einem grünen Rund
Zu vorgerückter Jahresstund.

Sie wurden alsbald hervorgenommen
Und haben ihren Platz eingenommen,
je ein »Eck« war für sie bestimmt,
damit die Adventszeit nun beginnt.

Der ersten Kerze schwoll der Rand,
sie sich besonders wichtig fand:
Seht her, ohne mich beginnt es nicht,
Ich habe ein besonderes Gewicht!

Die zweite Kerze fand das blöd,
sie hinter der ersten kalt noch steht,
Ich würde gern die erste sein,
mit diesem warmen Feuerschein.

Die Dritte mahnte: Hab dich nicht so,
Ich bin über meinen Platz sehr froh,
ich brenne erst so kurz vor knapp,
Ihr beiden macht bis dahin schlapp.

Die Vierte blähte sich nicht schlecht,
ihr war die Stellung mehr als recht,
Ich scheine direkt auf das Christuskind,
so jeder wahrhaft zu ihm find.

Da tönte aus dem dunklen Eck,
aus seinem wenig lichten Versteck,
eine Stimme zu ihnen hin:
Ihr macht doch nur gemeinsam Sinn.

Die Kerzen senkten beschämt den schwarzen Docht,
So haben wir das nie gesehen,
wir haben immer nur uns selbst gesehen,
ab heute wollen wir es anders machen,
gemeinsam scheinen, lieben, lachen,
dass mit unsrem hellen Schein,
die Welt wird auf ewig friedlich sein.

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Wenn Lesen keinen Spaß macht – Einen defekten Fernseher reklamiert man ebenso wie ein fehlerhaftes Kleidungsstück. Nur Bücher nicht.

Immer wieder brandaktuell und wirklich nichts Neues.

Glück ist für den Augenblick ein kleines Stück

Kein Buch ist wahrhaft fehlerfrei, aber es hat einen Anspruch darauf.
Das setzt voraus, dass man etwaige Rechtschreib- oder Zeichensetzungs- und Grammatikfehler der Autoren sucht UND beseitigt – auch solche, die von keinem Korrekturprogramm erkannt werden. Dafür haben Verlage in der Regel geschultes Personal (Korrekturleser und Lektoren) und SPler sollten belesene Testleser und bestenfalls gute Kontakte zu freien Lektoren/Korrektoren haben.
Wenn ich jedoch ein Buch – in diesem Fall schon mehrere Bücher desselben Verlages – in der Hand halte, das mich fragen lässt: Was habt Ihr mit den Worten des Autors gemacht? Wo ist Euer Anspruch hin? Wer soll das lesen? Dann macht es keinen Spaß …
Ein Buch ist nicht nur Zeitvertreib für den Leser, es ist Werbefläche für den Verlag und den Autor – es ist ein „Bewerbungsschreiben“ an den Leser. Nur dass dieser für die Lektüre der Bewerbung VORHER Geld bezahlt! Einen defekten Fernseher reklamiert man ebenso…

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NEU-ERÖFFNUNG

  • Mittwochs wechselt das Küchen-Programm zum Rezept-Block:
  • Den „falschen Rinderhirten in der wilden Puszta“ und „Cabo da Roca – Fels der Entscheidung“ gibt es als E-Book (€ 5,99) zum digitalen Snack und als papiernes Gedeck – sogar mit Besteck (€ 8,90).
    https://www.amazon.de/dp/3741272442 („Rinderhirte“)
    https://www.amazon.de/dp/B01H2245AO („Cabo da Roca“)
  • Für Kinder und junggebliebene Alte gibt es auf Rezept ausschließlich und auf Dauer nur als papernes Gedeck mit Zeichnungen von Helga Sadowski:
    „Oma Marthas Märchenbuch“ (Märchen aus alter wie neuer Zeit)
    „Der Bläuling und die Wasserjungfer“ (Tierisch menschliche Geschichten) für € 17,90
    https://www.amazon.de/dp/374127402X
    https://www.amazon.de/dp/3735786561
  • Wem nach handsignierten Sonder-Exemplaren ist, darf sich vertrauensvoll an die Restaurantleiterin wenden.
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Oma Marthas Märchenbuch – Ankündigung

  • Ich erhalte gerade Nachricht, dass die Rezension zu „Oma Marthas Märchenbuch“ in der ungarischen Ausgabe der „Batschkaer Spuren“ im November zu lesen ist. Die deutsche Übersetzung erscheint etwas später in der deutschen Ausgabe – und vorab auf meiner Autoren-Seite. Und natürlich setze ich Euch auch hier in Kenntnis. Freu! Sogar ein paar Sätze zu den aktuellen Projekten gibt es …

 

  • mc3a4rchen-werbung
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Der Feiertag

Es war noch früh. Libertas rekelte sich in den Kissen, ein tiefer Seufzer entfuhr ihr. Das kann ja heiter werden, dachte sie beim Blick aus dem Fenster und legte eine Hand auf den Wecker, der sogleich verstummte. Die Sonne stahl sich durch den letzten Dunst der Nacht, ein leiser Hauch wehte durch die Äste der Birke, deren Blättchen anfingen, golden zu blitzen. Es würde warm werden, heute, an ihrem Ehrentag, sie hatte ihren großen Auftritt – es war ihr sechzigster Geburtstag.

Sie erhob sich etwas mühsam, die letzten Tage waren nicht ganz so gewesen, wie sie es sich vorgestellt hatte. Ein Schatten legte sich auf ihre Miene. „Da musst du jetzt durch“, mahnte sie sich. „Schließlich …“ Sie stockte bei dem Gedanken, ein bitterer Beigeschmack legte sich auf ihre Zunge. „Schließlich erwartet man von dir, dass du heute fröhlich bist.“

Nach der Morgentoilette, für die sie sich besonders viel Zeit nahm – sie wählte ein blumiges Kleid und schlüpfte in leichte Schuhe – betrat sie die Terrasse vor dem Haus und betrachtete das Gewusel in ihrem Garten. Überall waren sie geschäftig: Dutzende Helfer schoben Gartentische unter der Birke zusammen, legten blütenweiße Decken darauf und schmückten sie mit allerlei Krimskrams, wie Libertas meinte. Ein langes Buffet wurde aufgebaut. Platten mit allerlei Aufschnitt, Schüsseln mit Salat und Körbe voll mit Brot und Brötchen. Etwas weiter weg stand das Dreibein, an dem ein Kessel mit dampfender Suppe hing. Ihr huschte ein Lächeln übers faltige Gesicht.

Ja, meinte sie zu sich selbst, im Gesicht bin ich älter als im Herzen, so will es die Zeit. Sie griff eines der Taschentücher aus ihrem weiten Ärmel und schnäuzte. „Wie gut, dass ich immer eines parat habe.“

Es verwunderte sie jedoch, dass keiner ihre Anwesenheit zu bemerken schien. Man lief grußlos an ihr vorbei, kein Blick traf den ihren. Und jetzt erst nahm sie ein Detail wahr, das ihr das Blut in den Adern gefrieren ließ: Alle hatten ein Pflaster auf dem Mund und ihre Hände waren mit festen Bändern zusammengebunden; als einziges Geräusch vernahm sie nunmehr das Schleifen der schweren Kugeln wahr, die mit ebenso dicken Ketten an den Knöcheln der Menschen zerrten. Im selben Moment kam ihr der eben noch verführerische Duft der feinen Speisen wie altes gammeliges Katzenfutter in die Nase. Ihr Blick erstarrte.

Sie sank schwer auf einen Stuhl an dem schön gedeckten Tisch nieder und schloss die Augen. Eine Träne rollte ihre Wangen hinab. „Libertas, die Freiheit, geht in Rente – was bleibt, ist die Erinnerung an fröhliche Zeiten“, meinte sie traurig und ihr Kopf sank kraftlos auf die Brust.

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Da ist jemand ganz schön ungeduldig …

„Ich suche mir jetzt selber einen Verlag! Basta!“ Das Skript sah mit trotziger Miene zur Schriftstellerin hoch. Sie konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es die Sache ernst meinte. Kopfschüttelnd legte sie eine Hand über den Stapel Papier vor sich, wie um eine Flucht zu verhindern, doch zumindest zur Besänftigung. „Wie stellst du dir das vor? So einfach ist das nicht. Schließlich … Du weißt, wie das enden kann.“
„Nur, weil meine Verfasserin nicht genug Mut hat, liege ich hier nutzlos im Rechner und dazu noch gedruckt rum. Ich nehme dir nur Platz weg.“ Das Skript raschelte, es klang hämisch in ihren Ohren. „Wenn das so weitergeht, habe ich bald nicht nur Eselsohren, sondern dazu noch graue Haare – wie du. Lass mich das machen, dann …“
„Was dann?“ Sie hob belustigt eine Braue. „Du glaubst, ich habe nicht genug getan, dass du hier – wie du so schön sagst – nutzlos herumliegst. Das ist nicht wahr! Wenn es nach den Leuten da draußen ginge, wärest du längst im Schredder gelandet, oder schlimmer noch: im Haifischbecken der Bezahl-Verlage. Sei dankbar, dass ich dich nicht verscherbelt habe.“
„Dann frag doch bei guten Häusern nach und schiele bloß nicht auf die Enthusiasten, die glauben, es ohne Hilfe zu schaffen. Sie hechten ihren Träumen hinterher, glauben sich am Ziel, weil sie über einen Dienstleister einen handfesten Beleg im eigenen Regal stehen haben, und kriegen Stielaugen, da sie die Ranking-Kurven wie ihre Herztöne betrachten.“
„Na gut.“ Sie grinste verschmitzt in den Monitor. „Dann lauf, du Skript. Zeig es ihnen – und mir. Doch sei nicht enttäuscht, wenn keiner dich wahrnimmt. Wer kauft schon die Katze im Sack!“
„Lass mich nur machen. Erst mal können sie ja Kontakt zu dir aufnehmen. Dann gibst du mich zum Lesen her und du wirst sehen, wie leicht der Köder geschluckt ist. Und du kannst ihnen sagen: Ich erwarte sie freudig.“
„Mehr erwarten kannst du nicht, mein Freund.“
„Du auch nicht!“ Das Skript musste wie immer das letzte Wort haben. „Ich wäre ja schon zufrieden, wenn irgendjemand bis hierher gelesen hat.“

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Leseprobe aus „Der falsche Rinderhirte in der wilden Puszta“ – Teil 1.

Hier ein Ausschnitt aus „Der Csárdás und die Revolution“

bild1»Was willst du mit mir besprechen?«
»Sie wissen doch um den Plan, den Lajós, Jókai und ich ausgearbeitet haben. Wir wollen ihn, sobald der Schnee vergangen ist, auf der Habsburg vorstellen. Diktat, Zensur und Frondienst – das Joch, das sie uns aufgezwungen haben – damit muss Schluss sein!« Sándor schlug bekräftigend mit der Faust auf die Tischplatte, dass der Wirt und auch die anderen Gäste einen Moment aufmerkten.
»Ich weiß, mein junger Freund, ich weiß.« Márkusz legt mahnend seine Hand auf Sándors.
Mit gedämpfter Stimme fuhr er fort: »Um des lieben Friedens willen muss man Zugeständnisse machen!«
»Der Plan steht.« Die Augen des Jüngeren glühten, seine Stimme senkte sich. »Wir suchen im ganzen Land nach Verbündeten im Kampf um die Freiheit. Es muss gelingen!«
»Das wird kein gutes Ende nehmen.« Márkusz stellte den leeren Kelch nachdrücklich auf die gescheuerte Holzfläche. Seine Stirn zierte eine tiefe, steile Falte.
»Veränderungen finden nicht durch die Schärfe der Klinge und nicht mit einem kleinbürgerlichen Krakeel statt. Das will besser durch Diplomatie erreicht sein. Das kann ich nicht gutheißen.«
»Diplomatie!« Sándors Gesicht lief rot an. »Onkel Márkusz, wir können und wollen uns nicht mehr beugen! Was genug ist, ist genug. Lajos, István und ich ringen nicht für uns, nein, für alle Ungarn. Es muss eine Wende her! Dazu brauchen wir Ihre Hilfe.«
»Ich beteilige mich doch nicht an einem Aufstand des gemeinen Volkes! Ich bin ein Mann von Stand und dazu in Staatsdiensten! Wie stellst du dir das vor, mein Junge?«
Welche Vorstellungen Sándor wohl hat? Was hat der Csárdás damit zu tun? Die Antworten gibt diese Geschichte. – Und dazu einen kleinen Einblick in die Geschichte meiner Wahlheimat – auf Papier und als E-Book bei allen Anbietern und
https://www.amazon.de/dp/3741272442

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Was Du erdacht, wird einmal wahr …

Hier sind alle Rezensionen zu „Cabo da Roca – Fels der Entscheidung nachzulesen. 25 Sterne und dazu fünf ausnahmslos positive Meinungen. Wenn DAS nicht meinen Tag macht, was dann?

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  1. Aufgrund der aktuellen Lage zur Pressefreiheit muss ich doch auf „Der falsche Rinderhirte in der wilden Puszta“ verweisen. Eigentlich müsste ich die Geschichte „umschreiben“, wenn auch nur in Teilen. Was ich vor Jahren mir zusammenschrieb, wird von der Realität eingeholt. Anders als ich dachte, aber … aber dennoch lesenswert. Vielleicht geschehen ja noch Zeichen und Wunder.
    https://www.amazon.de/dp/3741272442
    https://www.bod.de/…/der-falsche-rinderh…/9783741272448.html

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