Bemerkenswert
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Herzlich Willkommen

img003Schön, dass Sie auf meiner Homepage angekommen sind.

Beim Stöbern wünsche ich Ihnen viel Freude und so manche Entdeckung. Vielleicht schauen Sie einfach öfter mal vorbei, da es immer wieder Neues über mich zu lesen gibt.


Ohne Worte möchte ich nicht sein
Ohne Worte möchte ich nicht sein,
sie zu denken, schreiben, lesen,
ist von je her mein „Ding“ gewesen,
nein, ohne sie möchte ich nicht sein.
Wortlos träume ich mir meine Welt
nicht, weil es mir nicht gefällt,
Buchstabe für Buchstabe, Zeile für Zeile,
bis alle Gedanken geordnet sind.
Nein, ohne Worte möchte ich nicht sein.


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Oma Marthas Märchenbuch – endlich fertig …

Man glaubt es kaum, aber: „Ich habe fertig!“ – Das Märchenbuch für meine Oma, die mir nicht nur vier Märchen hinterlassen hat, sondern auch das Talent, aus ihrem Erbe „Etwas“ zu machen, kommt bald schon als Hardcover – ausschließlich – in den Handel.
Es war ein weiter Weg, steinig und zuweilen wenig märchenhaft, aber es ist geschafft: „Oma Marthas Märchenbuch – 100 Jahre Es war einmal“ ist fertig. Es hat alles, was es braucht, um Lese-Spaß für Groß und Klein zu sein.
Ganz besonderen Anteil hat Helga Sadowski an diesem Stück Nostalgie. Von ihr stammen die bunten Bilder, die die Geschichten zieren. Ganz so, wie meine Oma sich das gedacht hat. Denn auch sie zeichnete zu ihren Geschichten kleine Skizzen.
Der Rest ist auf meinem Mist gewachsen.
Nach nunmehr gut 25 Jahren, die ihre Geschichten in meiner Schublade lagen, weil sich nie die Gelegenheit fand, sie entsprechend zu präsentieren, nach Wochen, gar Monaten, in denen ich mich in meine eigene Kindheit zurückversetzt gefühlt habe, weil ich diese Geschichten auswendig kannte und vor meinem geistigen Auge Könige und Zwerge laufen lernten, nach all der Zeit haben ihre Geschichten einen würdigen Rahmen erhalten. Ich kann nur hoffen, dass diese kleine Werkschau Freunde und Liebhaber findet.
Es wurde auch Zeit, denn bald schon hätte sie ihren 100. Geburtstag zu feiern. Sie wäre bestimmt stolz auf mich. Leider erlebt sie nicht mehr die Geburtsstunde von „Oma Marthas Märchenbuch – 100 Jahre Es war einmal“

Märchen Endfassung Vorderseite 2 neu

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Von einem, der auszog, das Flüchten zu lernen … meine Meinung. Am Ende irgendwie brandaktuell!

5143UIZsU+L._SX322_BO1,204,203,200_Ich habe dieses Buch mit Freude gelesen. Es zeichnet das Bild eines jungen Mannes, der auf der Flucht aus der damaligen DDR wohl kein „Abenteuer“ ausgelassen hat. Wenn ich mir auch an manchen Stellen mehr Tiefe, mehr Dialog mit seinen „Weggefährten“ gewünscht hätte, sein „Überflug“ durch diese Zeit ist nachvollziehbar geschrieben.
Es gibt sicher viele mit dem Namen Jens, die sich aufgemacht haben, „das Land der fliegenden gebratenen Tauben“ zu finden. Sie wurden wahrscheinlich ebenso auf den Boden der Realität zurückgeworfen, wie der Bekannte Klaus, der es im Rückblick bereut, losgegangen zu sein.
Ob Jens wirklich Flüchten gelernt hat, wie der Titel ankündigt, weiß ich nicht. Ich denke, er hat Leben gelernt und das Beste für sich gefunden – ein Leben in Freiheit, das zwar keine fertig gebratenen Tauben bietet, aber die Chance auf den Treffer ….

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Lasst uns diskutieren ohne Hass

Macht wahrscheinlich nur die richtigen Demokraten nachdenklich – dass es überhaupt geschrieben, definiert werden muss. Ich wäre neugierig, was da an Reaktionen kommt, von allen Seiten des Tisches …

lotharbirkner

Wenn ich mir viele politische Äußerungen in den Sozialen Netzwerken anschaue, dann stelle ich zunehmenden Hass und eine Verrohung der Sprache fest. „Idiot“ oder „Volksverräter“ sind da noch ziemlich harmlose Bemerkungen. Warum so etwas?

Sind wir nicht alle Menschen, die letzten Endes das Gleiche wollen, nämlich nach unseren Vorstellungen Glück anstreben und dabei in Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit leben. Natürlich sind die Vorstellungen darüber wie Frieden zu erreichen ist oder was Freiheit und Gerechtigkeit sind, teilweise sehr unterschiedlich. Aber wenn Menschen glauben, nur ihre Definition von Freiheit und Gerechtigkeit, sei die allein richtige und wenn man dem anders denkenden Menschen keinen Respekt mehr entgegen bringt, dann ist es sehr schlecht um unser Gemeinwesen bestellt. Natürlich ist es frustrierend festzustellen, wenn die Mehrheit der Wähler für Parteien stimmt, die man total ablehnt. Auch ich ärgere mich, wenn auf parlamentarischem Wege Gesetze beschlossen werden, die ich für schlecht halte. Aber das auszuhalten…

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Das Kleeblatt – oder der Stammtisch

Noch saß er allein vor einem weißen Blatt Papier. Er wartete wie jeden Sonntag auf seine Mitstreiter: Papierflieger, Rotstift und Adlerauge. Papierflieger war stets redselig, aus Rotstift sprudelten geradezu tausend Ideen auf einmal, und Adlerauge pickte immer die Krümel vom Tisch, die sie fallenließen, auf dass alles sauber blieb. Als Kleeblatt-Stammtisch waren sie nach allen Seiten berühmt und manchmal auch berüchtigt.
Wenn sich die Tür öffnete, sah er erwartungsvoll auf, doch stets waren es fremde Augen, die fast mitleidig zu ihm sahen. Dann setzten sie sich an einen Tisch, manche mit einem guten Buch in der Hand, andere diskutierten erregt mit den Nachbarn über Gelesenes.
Ihm blieb das verwehrt. Ungeduldig trommelten seine Finger auf der Tischplatte herum wie auf einer Schreibmaschine – tock, tock, tocktock … Und immer wieder glaubte er, dass die anderen ebeno abwartend zu ihm sahen.
Ohne seine Freunde war der Stammtisch einfach fad!
Unser Held begann sich zu langweilen. Da ihm nichts anderes übrig blieb, schielte er neugierig auf die Lektüre seiner Nachbarn. Da ein Krimi, dort ein Liebesroman. Ein Anderer hielt ein Buch mit spannendem Cover in der Hand. Jener dort hinten im Eck las sicher etwas Geheimnisvolles; er hielt sein Buch unter dem Tisch versteckt. Und wieder andere setzten sich um einen Tisch und redeten mit wilden Händen, mancher winkte gelangweilt ab.
Nur unser tragischer Held tat nichts von alledem. Er stierte auf das weiße Blatt vor ihm. Wenn seine Freunde nicht bald kämen, würde es geistlos bleiben.
Er erinnerte sich an frühere Stammtische, an denen er mit ihnen angeregt um jedes Wort gefeilscht hatte. Das waren noch Zeiten gewesen! Papierflieger zauberte aus jedem Blatt kleine Kunstwerke, die Rotstift noch eigenwillig verzierte, ehe Adlerauge das Werk unter die Lupe nahm und alles herausfischte, was ihm mundete. Manchmal blieb ihm viel, ein anderes Mal weniger. Aber immer blickten alle am Ende zufrieden in die Runde. Dann traf ihr Blick erwartungsvoll auf den Freund. »Was sagst du dazu? Magst du es haben?« Er überflog die Seiten, nickte und ließ sich nicht lumpen. »Diese Runde geht auf mich, Wirt!« Gegen Abend, wenn sich die Terrasse leerte, die Nachbartische verwaisten, verließen auch die Stammtischler den heimeligen Ort, auf den Gesichtern Zufriedenheit und ein feines Lächeln.
Er erinnerte sich aber auch der letzten gemeinsamen Stunden. Er hätte es voraussehen müssen. »Das hat ja so kommen müssen!«, raunte es vom Nachbartisch.
Er sah auf und blickte in ein mitleidig lächelndes Augenpaar.
»Wieso? Was habe ich damit zu schaffen?«
»Nichts, mein Freund, nichts«, kam es nachdenklich zurück. Die Nase senkte sich kopfschüttelnd zwischen die Seiten.
Inzwischen verließ mancher Gast die Gaststube, nicht ohne zum Abschied auf fast jeden Tisch zu trommeln, an dem noch jemand saß. An seinem Tisch kam keiner vorbei. Er blickte ihnen gedankenverloren nach.
Papierflieger, Rotstift und Adlerauge werden sicher nicht mehr kommen, dachte unser Freund wehmütig und knüllte das jungfräulich gebliebene Blatt zu einer festen Kugel. Er ließ sie in die Hosentasche gleiten, in der schon eine Handvoll Platz gefunden hatten.
Als es dunkelte, begann der Wirt die Tische abzuräumen und stellte die Stühle hoch. »Feierabend, mein Freund. Ich möchte kassieren.«
»Aber ich habe doch gar nichts konsumiert!«, empörte sich unser Freund.
»Nun, mein Lieber, du musst verstehen, ich hätte diesen Tisch gerne besetzt, ich musste sogar Kundschaft heimschicken, weil ich keinen Platz frei hatte. Und deine Freunde …«, der Wirt wies stirnrunzelnd auf die leere Bank, »so entging mir was. Und das zahlst du mir, das verstehst du doch, oder?«
»Wie käme ich dazu?«, empörte er sich und rückte die Lesebrille zurecht. »Was kann ich dafür, dass sie nicht gekommen sind? So sind dir aber auch keine weiteren Kosten entstanden, Wirt. Ich habe selbst noch eine Rechnung mit ihnen offen.« Er erhob sich und ließ mit einem verächtlichen Seufzer ein paar Münzen auf den Tisch kullern. »Da, mehr ist mir dieser Tag nicht wert.«
»Wenn du es sagst, mein Freund.« Der Unterton in der Stimme verhieß nichts Gutes. Der Wirt begleitete seinen Gast zur Tür und sah ihm wortlos nach.
Das Holzbein machte einsam tock, tock, während Einauge mit gesenktem Kopf durch die verlassenen Straßen heimging.
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Drabble – Exit

„Aus der Hölle sollst du fahren!“ Der Teufel schäumte vor Wut. „Erst konnte es dir nicht schnell genug gehen, hereinzuschneien, jetzt stehst du heulend an der Tür, weil dir meine Hausordnung nicht passt.“
„Hätte ich das nur vorher gewusst, dann …“
„Dann, was?“ Dem Teufel huschte ein listiges Lächeln über sein Gesicht.
„Dann … dann wäre das alles nicht passiert“, stotterte der kleine Wicht mit dem rotblonden Schopf.
„Ich habe dein Geheul vorhergesehen. Aber sei es drum. Bitte, dann geh!“ Der Hausherr hielt ihm galant die Tür auf.
„Der Fahrstuhl ist defekt, aber das macht sicher nichts, oder, Brex….

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Einen schönen Sonntag …

Einen schönen Sonntag mit viel Zeit für alles, was das Herz begehrt …
Alle Zeit der Welt brauche ich
zum Atmen, Lachen,
Dummheiten und Ernsthaftes machen.
Alle Zeit der Welt brauch‘ ich zum Träumen
von Worten, Bildern und Geschichten
die meine Phantasie einzäunen
und abhalten von täglichen Pflichten.
Tag um Tag erschaffe ich
aus Bildern in meinem Kopf
ein Vergiss-mein-nicht
im Blumentopf.13310474_1195864750426665_4665032939185148658_n

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