Rezepte

Auf dieser Seite werden im Laufe der Zeit Beiträge erscheinen, die sich sonst nicht zuord-nen lassen. Darunter auch ein paar spezielle Rezepte, die ich bewahren und darauf Lust machen will. Zum Teil sind die Rezepte dem WorldWideWeb entnommen, da sie in etwa dem entsprechen, was ich kenne.


Graupensuppe wie sie auch meine Oma kochte

120 g Perlgraupen
4 – 5 Möhren
1 Sellerie
1 Kohlrabi
1 Blumenkohl
3 – 4 Kartoffeln
1 Stange Lauch
1 Zwiebel
1 Bund Petersilie
1 kg Suppenfleisch
ca. 1 Liter frische Fleischbrühe
Salz und Pfeffer
einige Blätter Liebstöckel („Maggi-Kraut“) oder Maggi aus der Flasche nach Belieben

Zubereitung:
Das Suppenfleisch waschen und in ca. 1 l Wasser zum kochen bringen und garen.
Zwiebel schälen und fein hacken. Gemüse und Kartoffeln waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden. Graupen, Kartoffeln, Zwiebel und Gemüse in die Fleischbrühe geben und mitgaren. Fleisch aus der Brühe nehmen und in kleine Würfel schneiden. Die fertigen Graupen abgießen und in einem Sieb unter fließendem kaltem Wasser so lange abspülen, bis das Wasser klar bleibt. Graupen und klein geschnittenes Fleisch zur Suppe geben und alles kurz durchziehen lassen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und mit Petersilie bestreut servieren.
Die Suppe wird klarer und nicht so sämig, wenn man die Graupen vorher wäscht und separat kocht und so lange abspült, bis das Wasser wieder klar ist.


Kolbasz – meine Kolbasz-Kugeln als Variante

Kolbasz ist eine pikante Wurst-Variante ähnlich der Salami. Die Kolbasz besteht zum größten Teil aus den gleichen Bestandteilen, wird aber nur mild oder gar nicht geräuchert, aber Luft getrocknet, die vielfältig Verwendung findet. Es gibt auch „frisches Kolbasz“, das ich „ausziehe“ und das Bret als Frikadellen, Hackbraten oder ähnliches verarbeite. Einmal habe ich aus dem Bret kleine Kügelchen geformt, jedes etwa 40 bis 50 Gramm. Nach einer Runde in reichlich Paniermehl, habe ich sie rundherum scharf angebraten und mit Brühe und etwas Wein abgelöscht. Die Soße würzen kann man sich fast sparen, weil die Kugeln einen dominanten Eigengeschmack haben. Wer will kann Salz, Pfeffer und reichlich Paprika dazugeben. Nach einer halben Stunde „ziehen“ sind die Kugeln durch. Dazu passt alles, was man „grade im Haus hat“: Kartoffeln, Nudeln, Reis. Es gibt Freunde, die uns jedes Jahr besuchen – und stets sollen die „Kugeln“ wenigstens einmal auf den Tisch. Was tut man nicht alles dafür, dass sich der Besuch wohlfühlt!

Will man es nachkochen, empfiehlt sich „frisches Kolbasz“ zu nehmen, aber es geht auch „normales Hackfleisch“, das mit Salz, Pfeffer, Paprika und Zwiebeln, Semmelbösel usw. angemacht ist.


Ungarische Gulaschsuppe und Ungarisches Gulasch

Gulasch/Pörkölt – ungarischer Fleischeintopf, auch Paprikás genannt. Gulasch, wie wir es kennen. Guylas – ungarische Gulaschsuppe (Rinderhirte)

Gulasch ist ein Ragout, das aus Rind- oder Kalb-, Pferde-, Schweine-, Lamm- oder Hammelfleisch, auch kombiniert, zubereitet wird. Bei allen Rezepten spielen Paprika (in Ungarn oft auch Paprikapaste) und Zwiebeln, meistens auch Kümmel und Knoblauch, eine wesentliche Rolle; gemeinsam ist ihnen darüber hinaus, dass die Sauce durch längeres Schmoren sämig wird. Als weitere Zutaten werden je nachdem Kartoffeln, Sauerkraut, Pilze und anderes verwendet. Im Ungarischen bezeichnet der Begriff Gulyás eigentlich den Rinderhirten, ist aber auch Oberbegriff für lokale Eintopfgerichte mit verschiedenen Einlagen.Was in anderen Ländern „Gulasch“, „Gulyas“ oder „Goulash“ heißt, nennt man in Ungarn Pörkölt oder Paprikás. Ersteres bedeutet „Angeröstetes“; Paprikás wird mit saurer Sahne verfeinert und enthält trotz seines Namens weniger Gewürzpaprika. Beim Tokány wird das Fleisch in längliche Streifen geschnitten.


Die Gulaschsuppe à la Ungarn

Zu der traditionellen Küche Ungarns gehört auch die jedem bekannte Gulaschsuppe. In Ungarn etwa braucht man für diese geschmackvolle Suppe folgende Zutaten:

20 g Schmalz
2 Knoblauzehen
3 Zwiebeln
1 Teelöffel Paprikapulver süß und scharf
750 ml Brühe
500 ml heißes Wasser
1 Teelöffel Kümmel
2 scharfe Peperoni
2 rote Paprika
3 Tomaten
4 Esslöffel saure Sahne
500 g Kartoffeln
3 Karotten
1 Teelöffel Majoran
700 g Gulasch

Zuerst müssen Sie den Schmalz leicht erhitzen. Nachdem das Fett geschmolzen ist, kann das Gulasch-Fleisch hinzugegeben werden. Anschließend geben Sie die gewürfelten Zwiebeln und den gehackten Knoblauch hinzu, um diese mit dem Fleisch zusammen zu braten. Das Gemisch kann jetzt gewürzt werden, dazu brauchen Sie die beiden Paprikasorten, Majoran, Kümmel und Salz. Schneiden Sie nun die Tomaten, die Peperoni und die Karotten klein und geben Sie dann das Gemüse in den Topf. Das heiße Wasser und die Brühe können in die Mischung hinzugegeben werden. In die Suppe werden jetzt die geschälten und in Stückchen geschnittenen Kartoffeln ergänzt. Kochen Sie jetzt den Eintopf gut durch und schmecken das Ganze ab.

Zuletzt kommt beim Servieren die saure Sahne in die Suppe und als Beilage kann der Genießer auch ein Baguette dazu essen.


Gulasch (Pörkölt)

600 g Gulasch (Rind)
4 Zwiebel(n), gewürfelt
2 Tomate(n), gehäutet, gewürfelt
1 Paprikaschote(n) (Spitzpaprika), gelbe,gewürfelt
Salz und Pfeffer, Paprikapulver
Wasser, etwas Öl

Fleisch in ca. 3 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Tomaten waschen, häuten und klein schneiden. Die gelbe Paprikaschote putzen und ebenfalls fein würfeln.
Jetzt das Fleisch portionsweise kräftig in etwas heißem Öl anbraten. Zwiebeln, Tomaten und die fein gewürfelte Paprikaschote zugeben und kurz mit dem Fleisch schmoren lassen (umrühren dabei nicht vergessen). Mit Paprikapulver (wer es scharf mag, darf auch etwas edelscharfes Paprikapulver verwenden), Salz und Pfeffer würzen. Mit Wasser nach Bedarf aufgießen (es sollte alles gut bedeckt sein). Deckel auflegen und knapp 3 Stunden „leise“ vor sich hin köcheln lassen, bis das Fleisch schön weich und aus dem Sud eine leicht sämige Sauce geworden ist. Dazu passen selbst gemachte Nockerln, Klöße und natürlich Spiralnudeln.


Paprikás

Das Paprikás, wie ich es kennenlernen durfte, ist an sich nicht anders als eine Abwandlung der Gulaschsuppe, aber mit einem zerteilten ganzen Huhn darin. Ein wenig gewöhnungsbedürftig war der Anblick von Füßen und Kopf. Aber sie geben dem Ganzen angeblich das „gewisse Extra“, auf das ich gut verzichten kann.

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