„Was bleibt ist Erinnerung“ Buch

Publikation 6
Warum habe ich dieses Buch geschrieben? Und warum ist es erst jetzt veröffentlicht? Weshalb diese ungewöhnliche Herangehensweise? Und warum habe ich mich gerade der Metaphern und der „inneren-Dialog-Form“ bedient? Warum, warum, warum…
Alles Fragen – und noch viel mehr – die ich mir selbst schon seit der ersten Zeile stelle. Aber vielleicht komme ich auf diese Weise zu Antworten.
Warum ein Buch wie dieses?
Dazu muss man wissen, dass ich „wie die Jungfrau zum Kind“ mit dem Begriff Transsexualität konfrontiert wurde … ich kaum die Zusammenhänge verstand und erst mit der Zeit herausfand, was das überhaupt ist … es damals kaum verwertbare Literatur gab, die mir erklären konnte, was „transsexuell“ bedeutet … es gut 25 Jahre her ist, dass ich einen Menschen näher kennenlernen durfte, der mir rundheraus „gestand“: ich bin transsexuell … ich verstehen wollte, was das „Label“ transsexuell“ für Nicole bedeutete … ich nachvollziehen wollte, was „Rainer“ wissen ließ, „Nicole“ zu sein.
Warum jetzt?
Diese Frage ist recht komplex. Ich hatte ein paar Versuche gestartet, einen Verlag oder eine Agentur zu finden, die mein Buch herausbringen würden. Es wurde teilweise nicht verstanden, es passte nicht ins Verlagsprogramm, es sei ein zu spezielles Thema (wenig kommerziell). So blieb es in der Schublade. Es hatte sich keine weitere Möglichkeit geboten. Und nicht zuletzt war für mich gut 18 Jahre lang dieses Buch kein Thema mehr.
Meine Ambitionen hatten Jahrelang ein „vergessenes Dasein“ gelebt. Mir waren andere Dinge wichtig. Doch seit ich wieder schreibe, manches sogar erfolgreich an Leser weitergegeben habe, drängt es mich, dieses Buch „aus der Schublade zu holen“. Die Zeit scheint mir reif.
Weshalb diese ungewöhnliche Herangehensweise?
Ich hatte für mich damals keine andere Möglichkeit gesehen. Würde ich heute ein Buch darüber schreiben wollen, wäre es gut möglich, dass es anders zu lesen sein würde. Doch im Wesentlichen ist das Skript ein schriftliches „Protokoll“ meiner Auseinandersetzung mit Nicole. Und SO habe ich sie verstanden. Zudem muss jedem Leser klar sein: es ist eine Biografie, ein „Einzel-Schicksal“…
Ich sah für mich keine andere Möglichkeit. Außerdem konnte ich so die Diskrepanz besser sichtbar machen. Zudem habe ich Nicole dadurch ernstnehmen können. Ich konnte die Trennung zwischen Innen und Außen aufheben. Und „beide Seiten“ miteinander reden lassen. Denn nichts anderes war und ist es für mich: ein innerer Dialog, der im Laufe der Entwicklung dieses Gespräches zu Erkenntnissen kommt. Da es sich bei „Was bleibt ist nur Erinnerung“ um eine Lebensgeschichte handelt, die so kein zweites Mal aufkommen kann, weil es nur um „Rainer-Nicole“ geht, kann es sein, dass man sich nur in Teilen darin wiederfindet oder eben auch nicht.
Mein Leitbild
Ich verstehe Transsexualismus als eine Suche nach Identität. Auch wenn viele Betroffene mir widersprechen mögen. Am Ende dieses Weges steht eine Entscheidung: denn auf die Frage „wer bin ich?“ gibt es eine Antwort. Ich bin Ich. Diese Suche betrifft jeden Menschen. Es ist sein ureigenes Ziel. Jeder Mensch begibt sich auf diese Reise zu sich selbst. Und findet schließlich seine Bestimmung, in der eigenen Haut.
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Veröffentlicht von Katharina Kraemer

Frage 01: Wie heißt du und woher stammst du? Katharina Kraemer. Geboren als zweiter von eineiigen Zwillingen am Siebenschläfer-Tag 1964, bin ich am Niederrhein aufgewachsen. Ich habe mich lange als »Nordrheinwestfälin« verstanden, weil ich innerhalb dieses Bundeslandes »weit gereist« war. Später verschlug es mich nach München, wo ich meine Lebenspartnerin kennenlernte. Seit 2008 hat uns das Auswanderer-Losglück – mit verbundenen Augen mit dem Finger auf die Landkarte getippt – nach Ungarn verschlagen. Frage 02:Was gibt es Tolles in deiner Heimat zu erleben? Was ist sehenswert, was kennst du? Was möchtest du mal vorstellen? Was kannst du empfehlen? Die Antwort auf alle Fragen: Mich. Aber lohnt sich das? Mancher stöhnt: Hier ist ja nix los! Stimmt, stimmt nicht immer. Meine Heimat ist, wo mein Herz schlägt – manchmal ist es fehlplatziert, manchmal erobert es die Welt. Frage 03:Hast du Hobbys? Wenn ja, was machst du da so? Erzähl mal ein wenig darüber. Ich schreibe auf, was mich bewegt, seit ich weiß, was ein Stift ist. Eine Vielzahl an Geschichten ist entstanden, mal nachdenklich, mal humorvoll. Einige Kurzgeschichten und Gedichte wurden in Anthologien „für gute Zwecke“ in Deutschland und Österreich sowie in Literaturzeitschriften abgedruckt. Inzwischen sind sieben Bücher im Selbstverlag erschienen. Neben Schreiben? Kochen. SCHREIBEN IST WIE KOCHEN eine Leidenschaft ohne Kalorienzählen … Mein Vater – ein Koch – hat mir mal gesagt: Es kommt nicht darauf an, ob es allen schmeckt, wichtig ist, dass es den richtigen Leuten schmeckt. Wenn du dein Bestes gibst, werden es die bemerken, die es schmecken können. Auf die Zutaten kommt es an, auf deine Zunge und dein Herz. Mit Liebe gekocht hat noch jedem geschmeckt. Die anderen sollen zur Konkurrenz gehen, vielleicht stimmt da das Rezept. Frage 04:Was ist deine Passion? Bist du Autor, Künstler, Cover-Designer, Illustrator, Buchhändler, Lektor, Korrektor, etc.? Was verbindet dich mit dem Schreiben? Autorin, Korrektorin Ohne Worte möchte ich nicht sein Ohne Worte möchte ich nicht sein, sie zu denken, schreiben, lesen, ist von je her mein „Ding“ gewesen, nein, ohne sie möchte ich nicht sein. Wortlos träume ich mir meine Welt nicht, weil es mir nicht gefällt, Buchstabe für Buchstabe, Zeile für Zeile, bis alle Gedanken geordnet sind. Nein, ohne Worte möchte ich nicht sein. Frage 05:Was machst du hauptberuflich und wie kannst du diese Tätigkeit in deine Passion einbinden? Hilft dir dein Job oder ist er nur Mittel zum Zweck (ein Brotjob sozusagen)? Rentnerin. Zu jung dazu? Stimmt. Der »Brotjob« zuvor war vielfältig, von Altenpflege über Büroarbeit bis hin zu Verwaltungstätigkeiten. Mein Großvater – »der Vater der Rheinbücken« – hätte mich gerne als Bau-/Brückenzeichnerin gesehen. Daraus wurde aber nichts. Nur den Brücken bin ich treu geblieben. Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen! Sie existiert schon, besser immer noch, sie ist das ewige Himmelsjoch, das uns den Blick gradaus vernebelt, und menschliche Werte aus den Angeln hebelt. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen, sie existiert schon seit Menschengedenken, seit der ewigen Flucht aus dem biblischen Paradies, wo uns der Herrgott zum Tor herausstieß. Warum? Frage ich und suche nach Antwort: Weil das Unbekannte zu Tür hereinschneit, weil Besitztümer nur ungern geteilt werden, mit dem Nachbarn, egal wo auf Erden. Was plärrt ihr, was macht ihr für ein Gesicht? Habt ihr nichts Besseres zu tun? Nehmt eure Hände und formt daraus Brücken, dann teilt keine Mauer ein Herz in Stücke. Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen! Wir machen Brücken draus, für dich und für mich. Meine Nationalität? Mensch. Frage 06:Hast du schon mal was total Verrücktes getan? Wenn ja, was war das? Erzähl mal… Bin 2008 nach Ungarn ausgewandert. Zur Wahl stand noch Kenia. So was Verrücktes! Frage 07:Welche Ziele und Träume hast du in deinem Leben? Hast du schon was davon erreicht? Ich wollte immer wie Jimmy zum Regenbogen gehen. Ich wollte immer meinen Namen auf einem Buchumschlag stehen sehen. Ich wollte immer so vieles und fand meist etwas Besseres. Frage 08:Hast du Familie (z.B. Kinder), Freunde, Verwandte, Bekannte? Was machen sie so? Haben sie Einfluss auf dein Tun, dein Wirken? (Verfolgen sie dein Tun, unterstützen sie dich oder bist du ein Einzelkämpfer?) Ich lebe in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Und seit 2010 lebt meine Mutter auch hier. Sie unterstützen meine »Schreiberei« – mit Lob und auch Kritik. Den Rest mache ich selbst. Frage 09:Hast du Haustiere, wenn ja, was da so? Anton – ein Schäfermix. Er hält die Stellung in diesem »Weiberhaushalt«. Seit seine Kumpelinen die Regenbogentreppe vorangegangen sind, ist er der »Herr« im Haus. Frage 10:Gehst du auf Messen, Events, Veranstaltungen, Konzerten, Freizeiten, etc.? Wenn ja, was da genau? (Erzähl uns mal, was dich so interessiert.) Ich bin weniger die »Aus-Gängerin«, besonders seit ich »Aus-Gewanderte« bin. Ein Paradoxon? Vielleicht. Frage 11:Hier könnt ihr euch gerne selbst was ausdenken, was ihr über euch erzählen möchtet, was ihr zeigen möchtet, was euch wichtig ist. Ich baue lieber Brücken als Mauern, bevor ich mit Steinen schmeiße … DER UNTERSCHIED ZWISCHEN DISTANZ UND ENTFERNUNG LIEGT DARIN, DASS MAN ENTFERNUNGEN LEICHTER ÜBERBRÜCKEN KANN. Frage 12:Hast du eine Homepage, eine Autorenseite, einen Youtube Kanal, einen Podcast, einen xyz. Was möchtest du uns über dich zeigen? Wo kann man was zu dir nachlesen? https://katharinakraemer1.wordpress.com https://www.amazon.de/-/e/B00IJ9ZNZ6 https://www.facebook.com/KatharinaKraemerAutorin/ https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/… Es soll ja Bücher geben, die gekauft und auch gelesen werden. Manchmal, weil man den Autor oder die Autorin kennt oder eben kennenlernen will. Manchmal weil das Cover gereizt hat, der Titel oder auch die kurze Beschreibung auf dem Buchrücken. Und manchmal auch, obwohl das Cover nicht dem eigenen Geschmack entspricht, aber der Inhalt Lesegenuss verspricht. Manchmal, weil es einem empfohlen wird - zum Beispiel durch einen Rezensenten, der sich die Mühe gemacht hat, seine Eindrücke in Worte zu fassen, was quasi ungefragte Werbung für das Buch beziehungsweise dessen Verfasser ist. Dem Autor ist es letztlich egal. Was am Ende dabei rauskommt, ist es aber nicht. Manchmal muss man wohl WERBUNG machen, für das, was man macht. Nimm Dir Zeit zu Lesen für Kurzes und Längeres ... »Die Glückseligkeit des Himmels« 12 Geschichten aus dem Leben https://www.amazon.de/dp/B0742DTD48 https://www.bod.de/…/die-glueckseligkeit-des-himmels-kathar… „Cabo da Roca - Fels der Entscheidung“ lesbisches Coming-out https://www.amazon.de/dp/B01H2245AO https://www.bod.de/…/cabo-da-roca-katharina-kraemer-9783741… „Der falsche Rinderhirte in der wilden Puszta“ 6 Geschichten aus dem ungarischen Kessel https://www.amazon.de/dp/3741272442 https://www.bod.de/…/der-falsche-rinderhirte-in-der-wilden-… »Der alte Kauz und die vergessenen Ostereier« Neun tierisch menschliche Geschichten, mehr für die Großen ... https://www.bod.de/…/der-alte-kauz-und-die-vergessenen-oste… https://www.amazon.de/dp/B079Z1KD2P »Was bleibt ist Erinnerung - wie es war« eine transidente Biografie https://www.amazon.de/dp/B079RJVX64 https://www.bod.de/…/was-bleibt-ist-erinnerung-katharina-kr… Für Kinder und jung gebliebene »Alte« „Der Bläuling und die Wasserjungfer“ https://www.amazon.de/dp/374127402X https://www.bod.de/…/der-blaeuling-und-die-wasserjungfer-ka… „Oma Marthas Märchenbuch – 100 Jahre Es war einmal“ https://www.amazon.de/dp/3735786561 https://www.bod.de/b…/oma-marthas-maerchenbuch-9783735786562

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